Škoda gewinnt Importwertung bei Auto Zeitung [08.07.2010]
Weiterstadt/Köln – 3500 Vergleichstests in 40 Jahren Auto Zeitung sprechen eine deutliche Spra-che: Škoda setzte sich mit 33
Siegen als beste Im-portmarke vor Renault und Nissan durch. Die Ver-gleiche von Modellen verschiedener Marken gelten als Königsdisziplin der
Autotester. Praxisnahe und bis ins Detail ausgefeilte Kriterien und Bewertungssysteme sowie strenge Maßstäbe bei Fahrsicherheit, Komfort
und Kosten sorgen für objektive Ergebnisse.
Auch in den jeweiligen Segmenten behaupteten sich Škoda Modelle mit den meisten Siegen gegen die Fahrzeuge anderer Importmarken. In der
Kom-paktklasse gewann der Škoda Octavia neun Ver-gleichstests. Der Superb verwies seine Mitbewerber in seinem Segment achtmal auf die
Plätze. Bei den Vans und Minivans fuhr der Roomster fünf Mal als Sieger über die Ziellinie.
Sogar der Yeti als jüngster Spross der Modellfami-lie war in der Summe seiner Eigenschaften schon drei Mal SUV-Primus bei Vergleichstests der
Auto Zeitung.
Auf den Punkt: Neuer Sharan setzt mit 5,5 l/100 km Weltbestwert der Klasse
Sitzkonzept EasyFold sorgt für Höchstmaß an Variabilität und Komfort
Volkswagen Van wurde 22 Zentimeter länger, aber gut 30 Kilo leichter
Wolfsburg / München, 01. Juli 2010 - Volkswagen baut einen neuen Van. Einen Van, der mit 4,85 Metern genau 22 Zentimeter länger als der
Vorgänger ist. Mit bis zu 7 Sitzplätzen. Mit bis zu 2.430 Liter Stauvolumen. Mit bis zu 9 Airbags und 33 Ablagen. Mit der solidesten
Karosserie der Klasse. Mit Schiebetüren. Mit unzähligen kleinen Detaillösungen, die den automobilen Alltag besser machen. Mit
integrierten Kindersitzen und riesigem Panorama-Dach. Mit Start-Stopp-System und Rekuperation. Ein Van, der in der europaweit beliebtesten
Motorversion – immerhin 140 PS stark – nur 5,5 l/100 km verbraucht (analog 143 g/km CO2). Das ist der neue Weltbestwert dieser Klasse.
Es ist der neue Sharan.
- Im Hochsommer geht es los. Nach mehr als 600.000 Sharan der ersten zwei Generationen wird der Nachfolger Fahrt aufnehmen. Seine vier
direkteinspritzenden Turbobenziner (TSI) und Turbodiesel (TDI) sind bis zu 21 Prozent sparsamer geworden, als die vergleichbaren Motoren des
abgelösten Modells. 110 kW / 150 PS und 147 kW / 200 PS leisten die zwei TSI; 103 kW / 140 PS sowie 125 kW / 170 PS entwickeln die TDI.
Jeden dieser Euro-5-Motoren gibt es auch mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG); im Falle des 200-PS-TSI sogar serienmäßig.
- Der Sharan des Jahres 2010 ist ein komplett neu konzipiertes Auto. Clever: Im Fall der optional elektrisch angetriebenen Schiebetüren
sorgt ein redundanter Einklemmschutz für Sicherheit beim Ein- und Aussteigen. Innovationen ziehen sich wie ein roter Faden durch den
Karosseriebereich. Die statische und dynamische Torsionssteifigkeit setzt die neuen Bestwerte im Segment. Gleichwohl wurde die Gewichtsspirale
nach unten durchbrochen. Beispiel Sharan 1.4 TSI BlueMotion Technology: Er wurde um gut 30 Kilogramm leichter als der entsprechende
Vorgänger.
- Für die Gestaltung des Sharan zeichnen Walter de Silva (Konzern-Chefdesigner) und Klaus Bischoff (Marken-Chefdesigner) verantwortlich.
Sie entwarfen den Van auf der Matrix der neuen Volkswagen Design-DNA. Das ebenso sympathische wie funktionale Karosseriedesign wird durch klare,
horizontale Linien geprägt; es ist frisch aber keineswegs kurzlebig modisch. Das Design folgt vielmehr dem Anspruch, der Karosserie mit
einem Minimum an Linien ein Höchstmaß an Spannung zu verleihen. Mit dem Sharan der neuesten Generation entstand auch einer der
aerodynamischsten Vans. Cw-Wert: 0,299! Das entspricht einer Verbesserung von 5 Prozent gegenüber dem bereits sehr guten Vorgänger.
- Der neue Sharan wird auf allen Märkten in den drei Ausstattungsversionen Trendline (Basis), Comfortline (mittleres Niveau) und Highline
(exklusivste Variante) sowie mit 9 verschiedenen Farben angeboten. In der Normalkonfiguration ist der Van zunächst 5-sitzig (2:3). Die
Einzelsitze der zweiten Sitzreihe werden – dank des neuen Sitzkonzeptes EasyFold – zur Nutzung der maximalen Variabilität nicht
mehr ausgebaut, sondern mit einem kinderleicht zu bedienenden Klappmechanismus einfach im Fahrzeugboden verstaut. Wie die Vordersitze, sind zudem
auch die Fondsitze der zweiten Sitzreihe längs und um 20 Grad in der Lehnenneigung einstellbar.
- Darüber hinaus gibt es ein sogenanntes 6-Sitzer- und 7-Sitzer-Paket. Als 6-Sitzer ist die zweite Sitzreihe des Sharan mit zwei Sitzen
inklusive gepolsterten Armlehnen ausgestattet; in der dritten Reihe befinden sich ebenfalls zwei Einzelsitze (2:2:2). Der mittlere Sitz in der
zweiten Sitzreihe entfällt; dafür sind die zwei dort verbliebenen Sitze weiter in Richtung Mitte angeordnet und bieten so einen noch
besseren Komfort. Der 6-Sitzer empfiehlt sich damit als Business-Version. Fällt die Entscheidung für den 7-Sitzer, weist die zweite
Sitzreihe, wie beim 5-Sitzer, ebenfalls drei Einzelsitze auf; und natürlich befinden sich auch in diesem Fall zwei Einzelsitze in der
dritten Reihe (2:3:2). Die 6- und 7-sitzigen Sharan-Versionen werden unabhängig von der Ausstattungslinie serienmäßig mit einer
3-Zonen-Klimaautomatik (Climatronic), der Einstiegshilfe EasyEntry (zur dritten Sitzreihe) sowie einer akustischen und optischen Warnanzeige
für nicht angelegte Fond-Gurte ausgeliefert.
- Die Fahreigenschaften des Volkswagen Vans erreichen das Dynamik- und Komfort-Niveau des exzellenten Passat. Eine elektronische Parkbremse und
der neue Park Assist (automatisches Lenken beim Einparken in noch kleinere Lücken, sogar auf Bordsteinen, zwischen Bäumen sowie in
Kurven und nun auch quer zur Fahrtrichtung) sorgen für ein Plus an Komfort und Sicherheit. Bereits die Grundversion des Sharan wird mit
Features wie halbautomatischer Klimaanlage (Climatic), Radio-CD-System (RCD 210), Mobilitätsreifen (bei Schäden selbstabdichtend) und
einem kompromisslos guten Sicherheitspaket inklusive 7 Airbags und ESP ausgeliefert. Modernste Entertainmentsysteme sowie eine bei den 6- und
7-Sitzern serienmäßige 3-Zonen-Klimaautomatik (Climatronic) garantieren zu jeder Jahreszeit beste Reisebedingungen. Als einzigen Van
seiner Klasse wird es zudem auch die dritte Generation des Sharan wieder mit Allradantrieb geben. Ein Volkswagen für ein Leben in Fahrt. In
den ersten Ländern kann er via Internet bereits konfiguriert werden. www.volkswagen.com weist
den Weg.
Fakten im Überblick
Wichtige Aspekte in alphabetischer Reihenfolge
Antrieb: Serienmäßig Vorderachse
Assistenz- und Fahrdynamiksysteme: Adaptive Fahrwerksregelung DCC, Park Assist, Rückfahrkamera Rear Assist, Park Pilot mit
optischer Anzeige
Automatikgetriebe: 6-Gang-DSG
Ausstattungslinien: Trendline, Comfortline, Highline
Charakter: Allroundtalent für Familie, Freizeit, Business
Debüt Generation I: 1995
Debüt Generation II: 2000
Debüt Generation II aktualisiert: 2003
Debüt Generation III: 2010
Design: Walter de Silva (Konzern), Klaus Bischoff (Marke)
Dimensionen: 4,85 Meter Länge, 1,9 Meter Breite, 1,72 Meter Höhe, 2,92 Meter Radstand
Fahrwerk: Vorne McPherson-, hinten Vierlenker-Achse, ESP Serie, adaptive Fahrwerksregelung DCC (optional)
Farben: Uni (serienmäßig): „Uranograu", „Candy-Weiß". Metallic (optional): „Toffeebraun",
„Silver Leaf", „Reflexsilber", „Pantheongrau", „Indiumgrau", „Night Blue". Perleffekt (optional): „Deep
Black"
Info- und Entertainment: Radio-CD-Systeme: RCD 210, RCD 310, RCD 510. Radio-Navigationssysteme: RNS 315 und RNS 510. Peripherie:
MEDIA-IN-Anschluss, AUX-IN-Anschluss, Dynaudio-Soundsystem, Freisprechanlagen
Kofferraum 5-Sitzer: 885 Liter bis 2.430 Liter. Länge bis Vordersitze: 2,1 Meter
Markteinführung Deutschland: Ende August 2010
Motoren – Benzin: Einführung mit 110 kW / 150 PS (TSI) und 147 kW / 200 PS (TSI)
Motoren – Diesel: Einführung mit 103 kW / 140 PS (TDI) und 125 kW / 170 PS (TDI)
Motoren-Spezifikationen: Alle Benziner sind aufgeladene TSI-Motoren; alle Diesel sind neue Common-Rail-TDI-Motoren; alle Motoren
erfüllen die Euro-5-Abgasnorm; bis 125 kW / 170 PS Ausstattung inklusive Start-Stopp-System und Rekuperation; 200 PS inklusive 6-Gang-DSG
Produktionsstandort: Palmela, Portugal
Produzierte Sharan bislang: 607.700
Serienausstattung: u.a. ESP, 7 Airbags inklusive Knieairbag, Schiebetüren, Klimaanlage, elektromechanische Servolenkung,
elektrische Fensterheber vorn und hinten, Multifunktionsanzeige, Zentralverriegelung, Fahrersitz-Höheneinstellung, Audio-Anlage RCD 210
Seriengetriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe
Verbrauchsspektrum: 5,5 l/100 km bis 8,6 l/100 km
Volkswagen erweitert Produktionskapazitäten in Mexiko
- Mexikanischer Staatspräsident eröffnet neuen Werksteil in Puebla
- Volkswagen plant weitere Investitionen in Mexiko bis 2013
Wolfsburg / Puebla, 07. Juli 2010 - Die Produktion des Volkswagen Konzerns bleibt in Mexiko auf Wachstumskurs. Staatspräsident Felipe
Calderón und Prof. Dr. Jochem Heizmann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für den Bereich „Konzern Produktion“,
eröffneten am gestrigen Dienstag einen neuen Werksteil bei der Volkswagen de México in Puebla. Hier wird künftig mit modernster
Fertigungstechnik der neue Jetta produziert. Das Engagement des Konzerns in Mexiko ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie für
Nordamerika. So verfolgt das Unternehmen das Ziel, bis 2018 in den USA eine Million Fahrzeuge jährlich zu verkaufen.
„Die Erweiterung des Werks Puebla ist ein bedeutender Schritt in Richtung Zukunft für Volkswagen in Mexiko. Puebla ist und bleibt
damit Hauptlieferant von Fahrzeugen der Kompaktklasse in Nordamerika. Eine effiziente Produktion mit hoher Lokalisierung und neue, für
unsere nordamerikanischen Kunden maßgeschneiderte Produkte werden Mexiko weitere Wachstumsimpulse geben", so Prof. Dr. Jochem Heizmann. Mit
einer jährlichen Produktionskapazität von 525.000 Fahrzeugen ist Puebla nun eines der größten Fahrzeugwerke im Volkswagen
Konzern.
Heizmann bekräftigte die Planungen des Konzerns, im Rahmen der Wachstumsstrategie für Nordamerika eine neue Motorenfabrik zu bauen:
„Das neue Werk wird ab 2013 unsere Standorte Puebla und Chattanooga mit Motoren der neuesten Generation versorgen. Die Aggregate werden
Maßstäbe in Hinblick auf Verbrauch und Emissionen setzen." Eine endgültige Standortentscheidung ist noch nicht gefallen, die
Festlegung wird jedoch bald getroffen. Mexiko ist dabei eine denkbare Option.
Die weiteren Planungen im Rahmen der Strategie 2018 sehen vor, in den kommenden drei Jahren insgesamt bis zu 1 Mrd. US-Dollar in Mexiko zu
investieren. Das Geld wird unter anderem in die Errichtung neuer Fertigungsanlagen für das Nachfolgemodell des Beetle fließen. Die neue
Version der Stilikone wird 2011 auf den Markt kommen und am Standort Puebla insgesamt 2.000 Arbeitsplätze sichern.
Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen de México, Otto Lindner, hob hervor, dass für die Erweiterung und Modernisierung des gestern
eröffneten Werkteils sowie für die Entwicklung des neuen Volkswagen Jetta zwischen 2008 und 2010 insgesamt bereits rund 1 Mrd.
US-Dollar investiert wurde. Er betonte: „Mehr als 70 Prozent der verbauten Teile des Jetta stammen von mexikanischen Lieferanten.
Volkswagen fördert durch den hohen Lokalisierungsgrad die Entwicklung der Zulieferindustrie in Mexiko und leistet damit einen Beitrag zur
wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der gesamten Region."
Volkswagen bei der Silvretta Classic 2010
Erstmals mit gesondertem Feld von Elektroautos
Wolfsburg/Partenen, 07. Juli 2010 - Volkswagen ist Partner der Silvretta Classic Rallye und schickt vom 8. bis zum 11. Juli automobilhistorische
Kostbarkeiten durch das Montafon, über die Silvretta-Hochalpenstraße und den Bregenzer Wald. Zum ersten Mal starten auch Elektrofahrzeuge
– mit dabei: der Golf blue-e-motion.
Im Rahmen der Silvretta Classic wird die 1. Silvretta E-Auto Rallye Montafon, ein Wettbewerb für elektrisch angetriebene Fahrzeuge,
ausgetragen. Sie starten im Anschluss ans Feld der Hubkolben-Motorisierten und absolvieren zwischen 40 und 70 Kilometer pro Tag. Volkswagen
schickt einen elektrisch angetrieben Golf blue-e-motion auf die Strecke und präsentiert beim Abschlusskorso in Partenen die wichtigsten
Konzern-Elektrofahrzeuge der letzten Jahrzehnte – angefangen beim Bugatti T56 von 1931 bis zum Golf 3 CityStromer.
Insgesamt stellt Volkswagen bei der diesjährigen Silvretta Classic acht Teams mit ganz besonderen Automobilen. Darunter sind zwei Karmann
Ghia der Baureihen 14 und 34, ein K70 – mit dem bei Volkswagen vor 40 Jahren die Frontantriebs-Ära begann –, zwei Käfer
sowie ein VW Porsche 914. Hinterm Steuer eines zeitgenössisch getunten 1302 sitzt Renn-legende Hans-Joachim Stuck. Zum Team von Volkswagen
gehören auch Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand technische Entwicklung und
Dr. Rudolf Krebs, Werkleiter Salzgitter und künftiger Generalbevollmächtigter für Elektrotraktion.
Über 180 Teams drängen am Donnerstagmorgen im Montafoner Dorf Partenen an den Start, um die erste, 185 Kilometer lange Tagesetappe
über Liechtenstein nach Schrunz anzugehen. Die zweite Tagestour am Freitag führt über die Silvretta-Hochalpenstraße durch
Tirol und den Bregenzer Wald zurück ins Montafon. 250 Kilometer werden dabei absolviert. Am Tag darauf folgt die 90 Kilometer lange
Schlussetappe von Vandanz durch die schönsten Seitentäler des Montafon.
Volkswagen baut Konzernvorstand aus
- Prof. Heizmann übernimmt neues Vorstands-Ressort „Konzern Nutzfahrzeuge“
- Michael Macht rückt in den Konzernvorstand auf
Wolfsburg, 06. Juli 2010 - Der Volkswagen Konzern verbreitert vor dem Hintergrund seiner „Wachstumsstrategie 2018“ den
Konzernvorstand. In diesem Zusammenhang wird ein neues Ressort „Konzern Nutzfahrzeuge“ geschaffen. Dieses wird mit Wirkung zum 1.
Oktober 2010 Prof. Dr. Jochem Heizmann (58) übernehmen. Zurzeit ist er Mitglied des Vorstands für den Bereich „Konzern
Produktion“. In diese Funktion rückt Michael Macht (49) auf, bislang Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG,
Stuttgart.
„Das Lkw-Geschäft ist ein entscheidender Bestandteil der Wachstumsstrategie des Volkswagen Konzerns. Entsprechend ihrer Bedeutung
werden die Lkw-Aktivitäten zukünftig direkt vom Konzernvorstand gesteuert. Für diese strategische Aufgabe haben wir mit Prof.
Heizmann einen überaus erfahrenen Vorstand gewonnen, der in den vergangenen Jahren die Produktivität der Volkswagen Produktion und
damit die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns entscheidend verbessert hat", betont der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen
Aktiengesellschaft, Prof. Dr. Martin Winterkorn.
„Als Nachfolger von Jochem Heizmann rückt mit Michael Macht ein ausgewiesener Produktionsexperte in den Vorstand des Konzerns auf.
Er wird die bestehenden Produktivitätsziele des ‚Volkswagen Wegs’ mit Nachdruck verfolgen und die Expansion der
Produktionskapazitäten des Konzerns weiter vorantreiben." Allein in China wird Volkswagen seine Kapazitäten bis 2013/14 auf
jährlich rund drei Millionen Fahrzeuge verdoppeln. „Mit der breiteren Aufstellung des Konzernvorstands schaffen wir die
Voraussetzung, die Ziele unserer Strategie 2018 noch konsequenter anzupacken", so Winterkorn.
Prof. Heizmann gehört dem Konzern seit 1982 an. 1993 wurde dem Ingenieur die Leitung der weltweiten Produktionsplanung der Marke
Volkswagen Pkw übertragen. 2000 wechselte er als Sprecher der Geschäftsführung zu Volkswagen Sachsen, bevor er 2001 zum Vorstand
der Audi AG in den Geschäftsbereich Produktion berufen wurde. Seit Februar 2007 verantwortet er im Konzern das Produktionsressort.
„Mit seinem Einsatz ist es gelungen, eines der weltweit leistungsfähigsten Produktions-Netzwerke in der Automobilindustrie
auszubauen", so Winterkorn.
Michael Macht kam 1990 zur Porsche AG. Der Diplom-Ingenieur wurde 1994 zum Geschäftsführer der Porsche Consulting ernannt. 1998
übernahm er im Vorstand der Porsche AG die Verantwortung für das Ressort Produktion und Logistik. Seit Juli 2009 ist er
Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Winterkorn: „Wir schätzen Michael Macht als ausgewiesenen Produktionsexperten. Im vergangenen
Jahr hat er als Vorstandsvorsitzender der Porsche AG einen entscheidenden Beitrag zur angestrebten Zusammenführung von Porsche und
Volkswagen geleistet. Unter seinem Management ist es gelungen, Porsche als eigenständige Marke im Mehrmarkenverbund des Volkswagen
Konzerns zu etablieren."
Škoda-Vorstand Fleger wechselt zu Volkswagen Financial Services
Stackmann neuer Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Škoda
Wolfsburg, 02. Juli 2010 - Reinhard Fleger (52), Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Škoda, wechselt zum 1. September 2010 zur
Volkswagen Financial Services AG. Als Generalbevollmächtigter der Volkswagen Financial Services AG übernimmt er die Verantwortung
für die Region China/Indien sowie die Funktion des Chairman der Volkswagen Finance (China) Co. Ltd.
Neuer Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Škoda wird Jürgen Stackmann (48), zuletzt Geschäftsführer Marketing und
Verkauf der Ford-Werke GmbH (Köln).
Jürgen Stackmann begann seine berufliche Laufbahn 1989 bei den Ford-Werken. Hier war er in mehreren Funktionen in Marketing und Vertrieb,
vor allem im Pkw-Bereich, für Deutschland und Europa tätig. 1999 übernahm Stackmann die Funktion des Director Marketing, bevor er
2005 zum Vice President Marketing von Ford Europa berufen wurde. Seit 2006 war Stackmann als Geschäftsführer bei den Ford-Werken
für Marketing und Verkauf verantwortlich, seit 2009 als stellvertretender Vorsitzender.
Reinhard Fleger, seit 1976 im Volkswagen Konzern, absolvierte hier seine ersten beruflichen Stationen in der Kostenplanung und -kontrolle, in der
Preisbildung und im Controlling. Er war in zahlreichen leitenden Funktionen tätig. So verantwortete er das Vertriebs-Controlling Marke und
Konzern, bevor er 2002 zum Finanzvorstand von Volkswagen Gedas berufen wurde. 2005 wechselte er als Finanzvorstand zu Volkswagen de Mexico und
übernahm hier 2007 auch die Bereiche Organisation, Marketing und Vertrieb. Seit 2009 ist Fleger bei Škoda Vorstand für Vertrieb
und Marketing.
Škoda Octavia I: Der Millionär tritt ab [28.06.2010]
Weiterstadt/Mlada Boleslav – Die erste Baureihe des heutigen Octavia ist erst 14 Jahre alt und schon ein Meilenstein in der über
110-jährigen Geschichte von Škoda. Nach der steilen Karriere mit insgesamt über 1,4 Millionen Fahrzeugen wird die Produktion des
jetzt als Octavia TOUR angebotenen Bestsellers Ende Oktober eingestellt. Fans des Octavia TOUR müssen sich sputen. Bestellbar ist das Modell
nur noch bis einschließlich 30. Juni.
Weltpremiere hatte der Škoda Octavia 1996 auf dem Autosalon in Paris. Ein Jahr später wurde auf der Internationalen Automobil Ausstellung
(IAA) in Frankfurt der Octavia Combi präsentiert. 1999 folgte die Markteinführung des Octavia mit Allradantrieb und ab 2000 lief der
sportliche Octavia RS vom Band.
Zuvor war Škoda am 16. April 1991 als vierte Marke in den VW Konzern aufgenommen worden. Der Octavia I wurde als erstes Modell der
tschechischen Traditionsmarke auf einer gemeinsamen Konzernplattform entwickelt. Er wurde zum Symbol des grundsätzlichen Wandels der
Traditionsmarke ohne Zukunft zu einer Zukunftsmarke mit Tradition.
Vorbild für das erfolgreiche Mittelklassemodell war der 1959 präsentierte Octavia. Die genau 311.293 mal hergestellte Limousine wurde bis
1964 gebaut. Die Kombiversion mit einer zweigeteilten Heckklappe folgte 1961 und wurde bis 1971 angeboten. Škoda baute von dem
„Lademeister“ 54.086 Fahrzeuge.
Der Ur-Octavia war auch im Motorsport erfolgreich. Besonders in der leistungsgesteigerten Touring Sport Version sorgte die zweitürige
Limousine für zahlreiche Siege und Platzierungen im Rallyesport.
Als Rallyewagen feierte der Octavia WRC (World Rally Car) 1998 in der Rallye Weltmeisterschaft seine Premiere. Der Deutsche Armin Schwarz sorgte
2001 mit dem dritten Platz bei der Safari Rallye, die als härteste Prüfung für Mensch und Material galt, für den
größten Erfolg des Škoda Modells in der Weltmeisterschaft.
Ab 2002 wurde der Octavia WRC auch in der Deutschen Rallye Meisterschaft eingesetzt. Matthias Kahle und Peter Göbel gewannen 2002 und 2004 den
Fahrertitel und dreimal in Folge sicherte sich Škoda die Markenmeisterschaft.
Selbst als 2004 der neue Octavia vorgestellt wurde, blieb der Octavia I im Modellprogramm der Traditionsmarke. Als TOUR sorgte der
„Dauer-Läufer“ sechs weitere Jahre lang für ein kostengünstiges Einsteigermodell in die Baureihenfamilie. Im Herbst geht
der Octavia der ersten Generation in den wohlverdienten Ruhestand. In Deutschland werden dann rund 248.000 Autos dieser Baureihe verkauft worden
sein.
01.06.2010 - Škoda Hingucker: Fabia mit „Race Paket“
Weiterstadt – Mit dem „Race Paket“, wird jede Fabia Limousine zum Hingucker. Škoda bietet dieses optische Highlight ab
sofort in limitierter Auflage an. Ein Front- und Dachkantenspoiler, Heckdiffusor, dazu eine Auspuffblende, eine Spezialbeklebung im
Schachbrettdesign auf dem Fahrzeugdach und an den Seiten, exklusive weiße 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine weiße Dachlackierung sowie
ein Sportfahrwerk garantieren einen sportlich-dynamischen Auftritt zum fairen Preis. 890 Euro kostet das „Race Paket“ in Kombination
mit der Außenfarbe Corrida Rot; 1310 Euro für die Metallicfarben Storm-Blau und Black-Magic Perleffekt und bietet dabei je einen
Preisvorteil von bis zu 1.685 Euro. Verfügbar ist das „Race Paket“ nur für die Fabia Limousine in der Ausstattungslinie
Ambiente, mit den Motorisierungen 1.2 l HTP 51 kW oder 1.2 l TSI 63 kW sowie den Außenlackierungen Corrida-Rot, Storm-Blau Metallic bzw.
Black Magic Perleffekt. Mit an Bord sind ebenfalls beliebte Optionen wie Nebelscheinwerfer, beheizbare Vordersitze und ein
Vierspeichen-Multifunktionslenkrad sowie SunSet (Heckscheibe bzw. hintere Seitenscheiben getönt). Preise: Fabia Limousine Ambiente 1.2 l TSI
63 kW Corrida-Rot mit weißem Dach 16.810 € Fabia Limousine Ambiente 1.2 l TSI 63 kW Storm-Blau Metallic oder Black-Magic Perleffekt
17.230 € Fabia Limousine Ambiente 1.2 l HTP 51 kW kW Corrida-Rot mit weißem Dach 15.560 € Fabia Limousine Ambiente 1.2 l HTP 51
kW Storm-Blau Metallic oder Black-Magic Perleffekt 15.980 €
Volkswagen erweitert Partnerschaft mit Red Bull
Wolfsburg, 01. Juni 2010 - Volkswagen erweitert als Globaler Sponsor des Red Bull Air Race seine strategische Partnerschaft mit Red Bull. Ab dem
kommenden Rennen am 6. Juni im kanadischen Windsor präsentiert sich der Wolfsburger Automobilhersteller vor einem weltweiten Millionenpublikum
als automobiler Partner dieses einzigartigen Motorsport-Wettbewerbs in der Luft.
Die Marken Volkswagen und Red Bull sind schon über sechs Jahre Partner im Spitzensport: Seit 2004 ist das Logo des österreichischen
Getränkeherstellers ständiger Begleiter der erfolgreichen Race Touareg, die erst in diesem Januar einen Dreifachsieg bei der
härtesten Marathonrallye der Welt – der Dakar – erreicht haben. Nun bauen die Partner ihre erfolgreiche Kooperation weiter
aus:
Ab dem kommenden Rennen am 6. Juni im kanadischen Windsor wird Volkswagen als Globaler Sponsor die Rennen des Red Bull Air Race mit Fahrzeugen
und Logos begleiten.
„Motorsport – sowohl zu Lande, als auch in der Luft – steht für sportlichen Wettbewerb und technische Innovation. Genau
diese Attribute gelten auch für unsere sportlichen Modelle“, so Jörn Hinrichs, Leiter Experience Marketing bei Volkswagen.
„Wir begleiten bei Volkswagen traditionell attraktive, kundennahe und emotionale Veranstaltungen, wie beispielsweise jüngst das GTI
Treffen am Wörthersee mit rund 120.000 Besuchern. Das Red Bull Air Race ist damit das ideale Umfeld, um unsere Marke und unsere sportlichen
Modelle, wie beispielsweise den Scirocco R, einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“ Neben dem Globalen Sponsoring
des Red Bull Air Race engagiert sich Volkswagen auch als Teamsponsor des deutschen Piloten Matthias Dolderer. Dieser wird zukünftig mit dem
Logo des Wolfsburger Automobilherstellers auf seinem Flugzeug die weiteren Wettbewerbe bestreiten.
Das Red Bull Air Race wird seit 2005 als globale Rennserie ausgetragen. Im letzten Jahr sahen mehr als 3,5 Millionen Menschen die Rennen live und
weitere 270 Millionen verfolgten die Veranstaltungen weltweit im TV. In diesem Jahr finden die Rennen in acht Ländern auf fünf
Kontinenten statt. Das nächste Rennen wird am 6. Juni im kanadischen Windsor ausgetragen, gefolgt von New York (USA) am 20. Juni. In
Deutschland gastiert das Red Bull Air Race am 8. August auf der Rennstrecke des Lausitzring. Am 20. August wird in der ungarischen Hauptstadt
Budapest geflogen und am 5. September endet die Saison in Portugal.
Auf den Punkt: Neuer Touran ist extrem sparsam:
BlueMotion Technology senkt TDI-Verbrauch auf nur noch 4,6 Liter!
Forschritt der effizienten Art: Touran ist bis zu 27 Prozent sparsamer geworden
Fortschritt der sicheren Art: Erster Van mit permanenter Fernlichtaktivität
Wolfsburg/Düsseldorf, 31. Mai 2010 - Volkswagen sorgt für saubere Mobilität: Mit jedem neuen Modell reduziert Europas
größter Automobilhersteller weiter die Verbrauchswerte und Emissionen. Aktuellstes Beispiel dieser Nachhaltigkeitsoffensive: der neue
Touran. Deutschlands Van-Bestseller wurde – dank Motoren-Downsizings, generell innovativer Technologien und aerodynamischer Perfektion
– um bis zu 27 Prozent sparsamer. Erstmals durchbricht der Volkswagen dabei als Touran 1.6 TDI mit BlueMotion Technology die 5,0-Liter-Marke:
4,6 l/100 km gilt es künftig zu unterbieten!
- Der Touran ist der erfolgreichste deutsche Van und „das" Familienauto schlechthin. Exakt 1,13 Millionen Exemplare wurden bislang
verkauft. Zwischen Hamburg, München, Berlin und Köln erreicht der Touran in seinem Segment trotz des bevorstehenden Modellwechsels
aktuell einen Marktanteil von 47 Prozent! Europaweit gehört der Volkswagen ebenfalls zu den Top-Five der Klasse. Beste Voraussetzungen also
für den Start der nun in weiten Bereichen neu konzipierten Touran-Generation. Die Karosseriegestaltung folgt jetzt der aktualisierten
Volkswagen Design-DNA. Folge: Eine komplett neue Front- und Heckpartie, eine besonders im hinteren Bereich neu gestaltete Silhouette und analog
angepasste Felgen. Besonders prägnant: Die neuen, zweiteiligen Rückleuchten und die ebenfalls neu konzipierten Scheinwerfer mit
optionalen Bi-Xenonscheinwerfern inklusive LED-Tagfahrlicht. Technisch sprengen progressive Systeme wie das neue, maskierte Dauerfernlicht
(Dynamic Light Assist) sowie der neu entwickelte Park Assist 2.0 zum nahezu automatischen Längs- und Querparken die Klassengrenzen.
- Gleich sechs neue Benzin- und Dieselmotoren weisen den Weg zu Verbrauchs- und Abgaswerten, die bis vor kurzem für einen siebensitzigen
Van noch undenkbar gewesen wären. Die Pace in Sachen Nachhaltigkeit macht hier, wie eingangs skizziert, der Touran 1.6 TDI BlueMotion
Technology (77 kW / 105 PS): Mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,6 l/100 km (analog 121 g/km CO2) setzt er einen neuen Bestwert unter den
siebensitzigen Vans.
- Neu an Bord ist auch die innovative Einstiegsmotorisierung der Benziner, der 1.2 TSI. Ein aufgeladener Direkteinspritzer mit ebenfalls 105
PS. Er entwickelt im Stile eines TDI bereits knapp über der Leerlaufdrehzahl kraftvolle 175 Newtonmeter Drehmoment, verbraucht aber im
Schnitt nur 6,4 l/100 km Kraftstoff (analog 149 g/km CO2). Alternativ gibt es auch diese Variante mit BlueMotion Technology – und damit
inklusive Start-Stopp-System und Rekuperation. In diesem Fall sinken die Werte für den Durchschnittsverbrauch und die CO2-Emissionen auf 5,9
l/100 km und 139 g/km. Mit hoher Effizienz brillieren generell alle der insgesamt acht Antriebe – ein Erdgasmotor (TSI EcoFuel), drei
Benziner (TSI) und vier Diesel (TDI) mit einem Leistungsspektrum von 66 kW / 90 PS bis 125 kW / 170 PS. Es sind ohne Ausnahme aufgeladene
Direkteinspritzer. Und das bedeutet: weniger Emissionen, weniger Verbrauch aber deutlich mehr Drehmoment! Natürlich erfüllen alle neuen
Touran die Euro-5-Abgasnorm.
- Neu geordnet wurden die Ausstattungsinhalte des multivariablen und mit bis zu 40 Ablagemöglichkeiten ausgestatteten Vans. Das
Grundmodell ist fortan der Touran Trendline (zuvor Conceptline). Mit „Basis" im klassischen Sinne hat diese Ausstattung dennoch nichts zu
tun: Bereits im günstigsten Touran sind Features wie eine Klimaanlage, das Radio-CD-System RCD 210 mit MP3-Funktion, elektrische
Fensterheber in allen vier Türen, edle Dekorleisten in „Chrom matt" und das Tagfahrlicht serienmäßig an Bord –
parallel zu selbstverständlichen Sicherheitselementen wie sechs Airbags und dem elektronischen Stabilisierungsprogramm ESP.
- Noch exklusiver geht der neue Touran Comfortline inklusive Licht- und Regensensor, automatisch abblendendem Innenspiegel, Chrom-Applikationen
an Bedienelementen wie dem Lichtschalter, den Fensterhebertasten und der Spiegeleinstellung, lichtabsorbierenden Seitenscheiben, Komfortsitzen
vorn, Klapptischen für die zweite Sitzreihe und schwarzer Dachreling an den Start.
- Exklusives Spitzenmodell ist der Touran Highline; hier sind zusätzlich zu den Comfortline-Features u.a. Alcantara-Stoff-Bezüge,
Sportsitze (vorn), Klimaautomatik, Multifunktionsanzeige mit Farbdisplay, Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, 16-Zoll-Leichtmetallräder,
silberne Dachreling und Nebelscheinwerfer mit Chromeinfassung Teil der Ausstattung.
- Erstmals im Touran kommt das Radio-Navigationssystem RNS 315 mit Touchscreen zum Einsatz. Darüber hinaus stehen weitere, neue, optionale
Ausstattungsdetails wie das riesige Panorama-Ausstell-/Schiebedach, Rear-View-Kamera (serienmäßig in Verbindung mit dem
Radio-Navigationssystem RNS 510) oder die adaptive Fahrwerksregelung DCC zur Verfügung. Ebenfalls neu für den Touran: Light Assist
– eine automatische Fernlichtsteuerung für die Standardscheinwerfer und damit eine Art „kleine Technologieschwester" des
für die Bi-Xenonscheinwerfer entwickelten Dynamic Light Assist. In Deutschland beginnt die Markteinführung des Touran im August; ab
Herbst folgt dann Zug um Zug der weltweite Marktstart.
Volkswagen veröffentlicht iPad-Kundenmagazin
- Erster Autohersteller, der App speziell für iPad entwickelt
- Kostenloser Download ab demnächst im iTunes-Store
Wolfsburg, 28. Mai 2010 - Volkswagen hat als erster Autohersteller ein digitales Kundenmagazin als App speziell für das iPad entwickelt. Das
innovative, digitale Produkt mit dem Namen DAS. geht pünktlich zum Launch des neuen Apple-Produktes in Europa an den Start. Der Titel steht
für „Digital Automotive Space“. Das Magazin erscheint quartalsweise in fünf Sprachen und ist europaweit verfügbar.
„DAS. ist ein wichtiger Baustein in der digitalen Marketingstrategie von Volkswagen und bietet uns die Möglichkeit zum interaktiven
Dialog mit unseren Kunden. Unser Ziel ist es, die Faszination der Marke und ihrer Produkte in einer neuen digitalen Dimension zu vermitteln und
weltweit erlebbar zu machen", so Luca de Meo, Marketing-Leiter der Marke Volkswagen Pkw zum Launch des iPad-Apps.
Die speziell für das iPad entwickelte Applikation versetzt den Nutzer in die Rolle des Akteurs, der mit den schon vom iPhone bekannten
Bedienfunktionen die Magazin-Themen in einer neuartigen virtuellen Realität erleben kann.
In fünf Rubriken werden Geschichten aus der Volkswagen Welt erzählt. Dabei nutzt Volkswagen die digitalen Möglichkeiten des iPad
umfassend. So gewinnt der Nutzer etwa durch die angebotenen 360-Grad-Ansichten einen realistischen Eindruck von den technischen Features des
Volkswagen Touareg, wie dem „Area View".
DAS. wird ab Ende Juni auch in einer Internetversion erscheinen. Die Inhalte können dann auch in soziale Netzwerke wie Facebook integriert
werden.
Winfried Vahland wird Vorstandsvorsitzender von Skoda, Karl-Thomas Neumann President der Volkswagen Group China
Wolfsburg, 28. Mai 2010 - Prof. Dr. Winfried Vahland (53) wird mit Wirkung zum 1. September 2010 zum Vorstandsvorsitzenden von Skoda Auto
berufen. Seine Nachfolge als President und CEO der Volkswagen Group China wird Dr. Karl-Thomas Neumann (49) übernehmen, zurzeit
Konzernbeauftragter für Elektro-Traktion in Wolfsburg. Der jetzige Vorstandsvorsitzende von Skoda, Reinhard Jung (59), wird in den Ruhestand
wechseln.
Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, stellte heute in Wolfsburg fest: „Reinhard Jung hat
sich erfolgreich für die Weiterentwicklung der Traditionsmarke Skoda eingesetzt. Dafür und für seine Verdienste in seinen
vorangegangenen Funktionen dankt ihm der Konzern nachdrücklich." Mit Winfried Vahland sei ein Nachfolger mit herausragender Erfahrung in der
Führung von Unternehmen und Marken gewonnen worden. „Winfried Vahland hat großen Anteil daran, dass China der zweite Heimatmarkt
von Volkswagen geworden ist", betonte Winterkorn. „Auch Karl-Thomas Neumann wird dort wegweisende Impulse geben – unternehmerisch und
als ausgewiesener Fachmann für Zukunftstechnologien."
Winfried Vahland kam 1990 zu Audi nach Ingolstadt, wo er das Controlling von Unternehmensplanung und Ergebnisanalyse sowie des Vertriebs
übernahm. 1993 wechselte der Wirtschafts-Ingenieur als Leiter des Konzerncontrolling nach Wolfsburg. 1995 wurde ihm die Vertriebssteuerung
für den Konzern und die Marke Volkswagen übertragen. Bei Volkswagen do Brasil verantwortete er von 1997 bis 2002 als Vice President die
Bereiche Finanzen und Strategie. Anschließend wurde er bei Skoda zum Vorstandsmitglied für den Kaufmännischen Bereich berufen,
2003 darüber hinaus zum Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Im Juli 2005 wechselte Vahland in seine heutige Funktion.
Karl-Thomas Neumann studierte Elektrotechnik. Von 1989 bis 1993 forschte er am Fraunhofer Institut mit dem Schwerpunkt Fahrzeugelektronik.
Anschließend war er bei Motorola Semiconductor als Ingenieur und als Leiter der Strategie für den Automobilbereich tätig. 1999
wechselte Neumann zum Volkswagen Konzern nach Wolfsburg. Dort leitete er die Elektronikforschung, die Elektronikstrategie und später den
Bereich Elektrik / Elektronik der Marke Volkswagen, bevor er 2004 in den Vorstand Automotive Systems der Continental AG berufen wurde. Von August
2008 bis September 2009 war er Vorstandsvorsitzender der Continental AG.
Reinhard Jung kam nach einem Maschinenbau-Studium 1974 zum Volkswagen Konzern. Er arbeitete als Projekt-Ingenieur in verschiedenen Funktionen,
bevor er zum Leiter der Auslandsproduktion ernannt wurde. Nach Einsätzen in der Zentralplanung Wolfsburg und Salzgitter leitete er die
Markensteuerung Volkswagen. Von 1996 bis 2001 war er Werkleiter
in Braunschweig, anschließend leitete er die Volkswagen de Mexico als Präsident. 2004 wurde Jung zum Vorstand der Marke Volkswagen
für Produktion und Logistik berufen. Seit Oktober 2007 ist er Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto.
Volkswagen Konzern übernimmt Mehrheit an Italdesign Giugiaro
- Volkswagen beteiligt sich mit 90,1 Prozent an weltweit renommiertem Design- und Entwicklungsdienstleister
- Ausbau der Kapazitäten und Kompetenzen für globale Modelloffensive
- Volkswagen Vorstandsvorsitzender Winterkorn: „Neue Ära der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen“
Wolfsburg/Turin, 25. Mai 2010 - Der Volkswagen Konzern und die Italdesign Giugiaro S.p.A. (IDG), Turin, werden ihre erfolgreiche Zusammenarbeit
intensivieren und auf eine neue Grundlage stellen. Dies teilten beide Unternehmen am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Turin mit.
In diesem Zusammenhang übernimmt der Volkswagen Konzern 90,1 Prozent an der IDG, einschließlich der Namensrechte und Patente. Die
Gesellschaftsanteile werden durch die AUDI Tochtergesellschaft Lamborghini Holding S.p.A. Italien erworben. Die restlichen Anteile werden weiterhin
von der bisherigen Eigentümerfamilie Giugiaro gehalten.
„Mit Italdesign beteiligen wir uns an einem der renommiertesten und traditionsreichsten Design- und Entwicklungsunternehmen in der
Automobilindustrie. Das Unternehmen ist das Aushängeschild für kreatives italienisches Automobildesign und hat das Gesicht der
Automobilindustrie weltweit mit geprägt. Als Schöpfer des Golf I hat Giorgetto Giugiaro in den 70er Jahren eine neue Grundlage für
das Volkswagen Design gelegt", erklärte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, in Turin.
Der Volkswagen Konzern arbeitet seit Jahrzehnten erfolgreich mit IDG zusammen. Bekannt machten Giugiaro neben dem Golf I auch die Entwürfe
für wichtige Fahrzeuge wie den ersten Volkswagen Passat, Scirocco oder den Audi 80. Zuletzt wurde 2008 ein umfassender
Entwicklungsrahmenvertrag geschlossen. Auch über aktuelle Projekte wie die geplante Volkswagen Up!-Modellfamilie sind Volkswagen und IDG eng
miteinander verbunden. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.
„Heute beginnt eine neue Ära in der strategischen Partnerschaft unserer Unternehmen. Italdesign wird ein festes Mitglied der
weltweiten Volkswagen Familie", so Winterkorn. „Der Volkswagen Konzern setzt seine Modelloffensive in den kommenden Jahren konsequent fort
und wird dabei von den Kapazitäten und Kompetenzen von Italdesign profitieren. Für unsere weltweite Wachstumsstrategie 2018 wird
Italdesign damit einen wichtigen Beitrag leisten", erklärte Winterkorn weiter.
IDG wurde 1968 von Giorgetto Giugiaro und Aldo Mantovani in Turin gegründet. Beide Gründer gelten als Wegbereiter des modernen
italienischen Automobildesigns. Darüber hinaus hat sich Italdesign als hochkompetentes Entwicklungszentrum weltweit einen Namen gemacht.
Heute beschäftigt das Unternehmen mit einem Umsatz von über 100 Millionen Euro rund 800 Mitarbeiter.
„Aus Tropfen werden Flüsse, aus Flüssen werden Meere. Wir sind ein solcher Tropfen. Ein Teil des Volkswagen Konzerns zu werden,
führt zu einer Neubewertung unseres Unternehmens und unserer Stärken. Es eröffnet uns eine vielversprechende Perspektive", sagte
Giorgetto Giugiaro.
Škoda bietet Roomster und Fabia Combi als GreenLine Versionen an
Weiterstadt – Škoda bietet für den Fabia Combi und Roomster „mit neuem Gesicht“ verbrauchsoptimierte Versionen an.
Die neue Generation des Fabia Combi GreenLine besticht durch einen kombinierten Verbrauch von nur 3,4 Litern auf 100 km und einer CO2-Emission
von 89 g/km. Ganz neu im Modellprogramm der tschechischen Traditionsmarke ist der Roomster GreenLine, der einen kombinierten Verbrauch von
lediglich 4,2 Litern/100 km und eine CO2 Emission von 109 g/km aufweist. Für 17.380 Euro (Fabia Combi GreenLine) bzw. 18.090 Euro
(Roomster GreenLine) sind beide Modelle beim Škoda Händler ab sofort bestellbar. Ein moderner 1.2 55 kW Dreizylinder Dieselmotor mit
Turbolader, der mit Common-Rail-Technologie arbeitet, ermöglicht niedrige Emissionswerte ebenso wie das Start-Stopp-System, die
Bremsenergie-Rückgewinnung und eine Schaltempfehlung, die im Display ablesbar ist. Neben geringeren CO2-Emssionen wurde bei der
Entwicklung des Aggregates auch besonderer Wert auf weitere Schadstoffreduzierung gelegt. Der neue Motor entspricht der Abgasnorm EU 5, die
speziell bei Dieselaggregaten bezüglich des Ausstoßes von Stickstoffoxid und „solid particles“ (Feinstaubpartikeln) hohe
Anforderungen stellt. Die Vorteile des Start-Stopp-Systems greifen vor allem im Stadtverkehr. Das System startet automatisch beim Anlassen des
Motors. Wenn der Fahrer das Fahrzeug zum Stehen bringt und – zum Beispiel an einer roten Ampel – in den Leerlauf schaltet und den
Fuß von der Kupplung nimmt, schaltet der Motor automatisch ab. Sobald der Fahrer die Kupplung tritt, springt der Motor wieder an. Mit
diesem System ist es möglich 0,2 bis 0,4 Liter/100 km (kombiniert) oder 0,3 bis 0,9 Liter/100km im Stadtverkehr an Kraftstoff einzusparen.
Ebenso wie das Start-Stopp-System kommt das Bremsenergie-Rückgewinnungssystem, erstmalig bei Škoda in der Serienproduktion zum
Einsatz. Die beiden Systeme ergänzen sich gegenseitig und tragen im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen zu einem umweltschonenden
Betrieb der neuen Modelle bei. Für ökonomischen Fahrbetrieb sorgen außerdem die Schaltempfehlung, die dem Fahrer hilft, das
Potenzial des Motors optimal zu nutzen, eine niedrigere und aerodynamischere Karosserie und nicht zuletzt Reifen mit geringerem
Rollwiderstand.
Neuen Phaeton bereits heute bestellen
Highlights: Markantes Frontdesign und Online Dienste
Wolfsburg, 21. Mai 2010 - Die jüngste Generation des Phaeton geht an den Start: Volkswagen hat sein Flaggschiff weiter perfektioniert und
präsentiert es am Markt mit einer neu gestalteten Frontpartie und vielen technischen Innovationen. Gefertigt in der Gläsernen Manufaktur
(Dresden) ist der neue Phaeton ab 66.500 Euro bestellbar.
Er wirkt optisch breiter und kraftvoller denn je, dank dominierender horizontaler Linien, die der aktuellen Volkswagen Design-DNA folgen. Links
und rechts vom Grill mit neuen Chromelementen schließen sich Bi-Xenonscheinwerfer mit integriertem LED-Blinkern und LED-Kurvenfahrlicht an.
Angeboten wird der Phaeton mit zwei Radständen sowie zwei Fond-Versionen (Dreier-Sitzbank oder zwei Einzelsitze), serienmäßig
Allradantrieb, Luftfederung und 4-Zonen-Klimaautomatik. So definieren Qualität, Stil und Reisekomfort einen eigenen Maßstab in der
Fahrzeugklasse. Über verschiedene Leder, Alcantara-Verkleidungen, Holz-Applikationen und weiteren hochwertigen Ausstattungsdetails von
Volkswagen Exclusive kann die Limousine individualisiert werden.
Antriebsseitig stehen vier Motoren zur Verfügung (ein Turbodiesel, drei Benziner). Die Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder bilden ein
Leistungsspektrum von 176 kW / 240 PS bis 331 kW / 450 PS ab. Im Dieselbereich bietet Volkswagen einen sparsamen V6 TDI (176 kW / 240 PS) mit
einem auf 8,5 l/100 km (analog 224 g/km CO2) reduzierten Durchschnittsverbrauch an. Parallel sorgen eine Vielzahl innovativer Technikfeatures
für ein Plus an Sicherheit und Fahrkomfort – darunter der neue Dynamic Light Assist (dynamische Fernlichtregulierung), die
kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung ACC (automatische Distanzregelung), Front Assist (Umfeldbeobachtungssystem) und Side Assist
(Spurwechselassistent).
Erstmals ist das Radio-Navigationssytem RNS 810 mit einer Vorbereitung zur Nutzung von Online-Diensten erhältlich. Hierbei kann bei
bestehender Internetverbindung die Kartendarstellung mit Google Satellitenbildern aktiviert werden. Wie im Internet können so Sonderziele
(wie Adressen, Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Ärzte oder Restaurants) online in sekundenschnelle per Google-Suche abgerufen und in
die Zielführung übertragen werden.
Die jüngste Generation des Phaeton kommt im Juni zu einem Preis ab 66.500 Euro in Deutschland auf den Markt.
Volkswagen präsentiert Elektromobilitätsstrategie der Zukunft
Spaniens Industrieminister fährt Golf blue-e-motion in Wolfsburg
Wolfsburg, 21. Mai 2010 - Der Industrieminister des Königreiches Spanien, Miguel Sebastián, besuchte heute das Volkswagen Werk Wolfsburg.
Er wurde von Prof. Dr. Martin Winterkorn, dem Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, begrüßt. Dr. Francisco Javier Garcia Sanz,
Mitglied des Vorstands für den Geschäftsbereich Beschaffung, sowie Dr. Karl-Thomas Neumann, Generalbevollmächtigter für den
Bereich Elektrotraktion, informierten die spanische Delegation über innovative Antriebstechnologien des Konzerns mit dem Schwerpunkt
Elektromobilität. Volkswagen strebt bis 2018 die Marktführerschaft im Bereich nachhaltiger Mobilität an.
Im Rahmen des Besuches präsentierte Volkswagen dem spanischen Industrieminister das gesamte Spektrum künftiger Elektro- und
Hybridfahrzeuge des Konzerns. Dazu gehörte neben dem neuen Touareg Hybrid auch eine ausführliche Erprobungsfahrt des Prototyps Golf
blue-e-motion auf dem Versuchsgelände des Konzerns.
"Spanien ist für den Volkswagen Konzern ein sehr wichtiger Markt. Volkswagen und SEAT setzen sich auch in Spanien sehr aktiv für die
Förderung der Elektromobilität ein. Wir freuen uns, Herrn Minister Sebastián heute die vielfältigen Aktivitäten unseres
Konzerns auf dem Gebiet alternativer Antriebe vorstellen zu können", so Dr. Garcia Sanz.
"Ich freue mich, die umfassenden Entwicklungen in Sachen Elektromobilität bei Volkswagen zu sehen. Nicht nur für Spanien und
Deutschland, sondern in ganz Europa ist der Elektroantrieb eine umweltschonende und energiesparende Möglichkeit zu nachhaltiger
Mobilität, die wir nutzen sollten", so Minister Sebastián. Bereits am Vortag präsentierte Volkswagen im Rahmen des Auto Salons
Madrid erstmals den Golf blue-e-motion in Spanien. Der Industrieminister nahm auf dem Messestand von Volkswagen die Gelegenheit wahr und
informierte sich über die technischen Details des Fahrzeugs.
Der Golf blue-e-motion ist ein wichtiger Bestandteil der Volkswagen E-Mobilitätsstrategie. So sollen in einem konsequenten Zeitplan
schrittweise Volumenmodelle mit E-Antrieb auf den Markt kommen: 2013 wird die Marke Volkswagen mit dem Golf blue-e-motion, dem Up! blue-e-motion
und dem Jetta blue-e-motion die ersten reinen Elektroautos auf die Straßen bringen. Mit der Entwicklung eines Elektromoduls, das eine
flexible und wirtschaftliche Integrierung des Elektromotors in die verschiedenen Fahrzeugplattformen erlaubt, will Volkswagen darüber hinaus
die Elektrifizierung weiterer Baureihen vorantreiben.
Erfolgsgeschichte: 20 Jahre Volkswagen aus Sachsen
Produktionsjubiläum im Werk Zwickau
Zwickau, 21. Mai 2010 - Heute vor 20 Jahren, am 21. Mai 1990, verließ ein alpinweißer Polo Steilheck mit 1,3-Liter-Motor (40 kW) als
erstes Fahrzeug mit Volkswagen Logo die Zwickauer Montagehalle. Bis zum heutigen Tag sind rund 3,6 Mio. Volkswagen aus Sachsen in alle Welt
ausgeliefert worden. Als moderner Drehscheiben-Standort für die Modelle Golf und Passat sowie als Hersteller von Luxuskarosserien und
-fahrzeugen und von Motoren gilt Volkswagen mit rund 7.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Zwickau, Chemnitz und Dresden als größter
Automobilbauer und bedeutender Arbeitgeber im Osten Deutschlands.
„Unsere Belegschaft hier in Sachsen gehört zu den besten der Welt. Ihre Leidenschaft für das Automobil und ihr Know-how sind die
Voraussetzung für die hervorragende Qualität der Volkswagen aus Sachsen", sagte Robert Stauß, Geschäftsführer Finanz und
Controlling der Volkswagen Sachsen GmbH. Volkswagen habe mit seinem frühzeitigen Engagement dazu beigetragen, dass sich Sachsen zu einem
leistungsfähigen Automobilstandort mit einer hervorragenden industriellen Infrastruktur entwickelt habe. „Die lange Tradition des
sächsischen Automobilbaus wird Volkswagen auch in Zukunft mit innovativen Produkten und Produktionsprozessen fortschreiben", so der
Geschäftsführer.
Er würdigte den 21. Mai 1990 als wichtigen Meilenstein: „Mit der Entscheidung zum Aufbau einer Fahrzeugfertigung in Sachsen hat
Volkswagen einen wertvollen Beitrag zum Fortbestand des traditionsreichen sächsischen Automobilbaus und zum Erhalt von Arbeitsplätzen
nach der Wiedervereinigung Deutschlands geleistet", so Stauß weiter.
Das 20-jährige Produktionsjubiläum beging das Werk Zwickau heute mit einem lokalen Fototermin, an dem auch die Oberbürgermeisterin
der Stadt Zwickau, Dr. Pia Findeiß, sowie der Landrat des Landkreises Zwickau, Dr. Christoph Scheurer, teilnahmen.
Jens-Peter Templin, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrates, betonte, dass Volkswagen Sachsen ein Symbol dafür sei, dass sich
Produktivität und Mitbestimmung nicht ausschließen. „Wir haben uns in Sachsen mit hoher Flexibilität und mit Augenmaß
den jeweiligen Anforderungen an den modernen Automobilbau gestellt und soziale Verantwortung übernommen", so Templin. Er bezifferte den
Beschäftigungseffekt des Volkswagen Engagements innerhalb Sachsens und über die Landesgrenzen hinaus auf mehr als 35.000
Arbeitsplätze.
Zudem würdigte Templin das Engagement des Unternehmens in Sachen Ausbildung: „In diesem Jahr werden erstmals rund 90
Ausbildungsplätze nachhaltig durch das Unternehmen bereitgestellt. Weitere etwa 20 Ausbildungsplätze finanziert die Belegschaft aus
Mitteln des Verbesserungsmanagements. Das hat Beispielcharakter für die gesamte Wirtschaft."
Historie
Unmittelbar nach Öffnung der innerdeutschen Grenze nutzte die Volkswagen AG ihre langjährigen Geschäftsbeziehungen zur
sächsischen Automobilindustrie. Bereits am 21. Mai 1990 wurden in der neu erbauten Trabant-Fabrik in Mosel (heute Zwickau) die ersten
Volkswagen Polo montiert. Die Golf-Montage lief im Februar 1991 an. Am 12. Dezember 1990 wurde die Volkswagen Sachsen GmbH mit dem Ziel
gegründet, eine wettbewerbsfähige Produktionsstätte in Sachsen zu errichten. Unter ihrem Dach begannen die Modernisierung der
vorhandenen Produktionsanlagen und der Aufbau eines neuen Werks in Mosel. 1992 kam mit dem Motorenwerk Chemnitz eine weitere
Fertigungsstätte hinzu.
Zwischen 1995 und 1997 investierte Volkswagen nochmals in die Erweiterung und die Flexibilisierung der Produktion in Sachsen. Seitdem fungiert
Zwickau als Drehscheibenstandort, der bedarfsgerecht die Modelle Golf und Passat fertigt. Hier laufen zudem seit 2000 lackierte Karosserien
für den Phaeton und die Bentley-Continental-Baureihe vom Band. Der Standort verfügt weiterhin über Zentren für
Aluminiumanbauteile und Sonderfahrzeuge. Das Motorenwerk Chemnitz hat 2000 bzw. 2005 die konzernexklusive Produktion von FSI- bzw. TSI-Motoren
aufgenommen. Heute ist Volkswagen in Sachsen mit einer Tageskapazität von rund 1.350 Fahrzeugen und 3.000 Motoren der größte
Automobilbauer der Region.
Polo BiFuel ist ab sofort bestellbar
Autogasantrieb spart bis zu 40% Kraftstoffkosten
Langlebiger und sicherer als Nachrüstlösungen
Wolfsburg, 12. Mai 2010 - Seit Marktstart des neuen Polo im März vergangenen Jahres sind über 310.000 Bestellungen eingegangen. Nun legt
Volkswagen noch einen drauf und bietet seinen Bestseller ab sofort mit BiFuel-Antrieb an. Im Polo BiFuel senkt der Betrieb mit Autogas die
CO2-Emissionen um über neun Prozent. Mit Kraftstoffkosten von rund 5,18 Euro für 100 Kilometer* im LPG Betrieb ist er darüber hinaus
äußerst sparsam.
Der bivalente Antrieb des Polo BiFuel – durch Umschalten kann auch mit Benzin gefahren werden – spart Treibstoffkosten für den
Käufer und senkt gleichzeitig die CO2-Emissionen. Der 60 kW / 82 PS starke 1,4 Liter-Vierzylinder begnügt sich mit
durchschnittlich 8,1 Liter Autogas auf 100 Kilometer (132 g/km CO2). Dies ist eine Reduktion der CO2-Emissionen von über neun Prozent im
Vergleich zum Benzin-Betrieb, dort benötigt der dann 63 kW / 85 PS leistende Polo immer noch sparsame 6,1 Liter Super (146 g/km CO2).
Wie bei den bisher erhältlichen Modellen Golf BiFuel sowie Golf Plus BiFuel ist der Gastank (52 Liter Nutzvolumen) auch im Polo platzsparend
in der Reserveradmulde untergebracht. Im LPG-Betrieb ist somit eine Reichweite von ca. 640 Kilometern, in Kombination mit dem Benzin-Betrieb
(Tank 45 Liter) von über 1.300 Kilometern möglich.
Die werksseitige Lösung für den neuen Polo BiFuel hat deutliche Vorteile gegenüber nachgerüsteten Autogas-Anlagen: Unter
anderem wurde das Fahrzeug Dauertests unterzogen, ist mit Gastank crasherprobt. Der Kunde erhält auf das Gesamtfahrzeug inklusive aller
Gas-Komponenten die volle Gewährleistung.
Der neue Polo BiFuel ist in den Versionen Trendline, Comfortline und Highline ab sofort bestellbar. Der Einstiegspreis beträgt 16.325,-
Euro.
*Grundlage Autogas (kombinierter Verbrauch): 8,1l bei 0.64€; Benzin (kombinierter Verbrauch): 6,1l bei 1,42€. Stand: April 2010
|